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Bergbau - Rekonstruktion eines alten Grubenhuntes

Anlässlich zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 12.09.2004 präsentierte der Bergbau- und Hüttenverein Freital e.V. einen originalgetreuen Förderwagen der Königlich Sächsischen Steinkohlenwerke Zauckerode im Gebäude am ehemaligen Oppel-Schacht (heute Stadtteilbibliothek) in Freital-Zauckerode.
Durch Sammel- und Recherchearbeiten des Vereins konnten in den vergangenen Jahren alte Originalteile gesichert werden, die als Grundlage für den Wiederaufbau dieses Förderwagentyps von 1893 dienten. Ein noch vorhandenes ähnliches Exemplar diente als Vorlage für die Rekonstruktion der restlichen Baugruppen. Der rekonstruierte Grubenhund zeichnet sich speziell durch seine einzig erhaltenen, für das Steinkohlenwerk patentierten, Achslager aus. Mit Hilfe der Freitaler Firma "Metallbaufirma Weiß" ist es gelungen, den Förderwagen aufwendig, unter Anwendung alter Verarbeitungstechniken, authentisch wieder herzustellen. Bei einem Gewicht von ca. 350 kg und einer Kastenabmessung von 1,50 m x 0,65 m kann man die schwere körperliche Arbeit der Förderleute in der Grube erahnen.
Durch die originalgetreue Rekonstruktion ist ein Stück Bergbauvergangenheit wieder fassbar und eine Lücke in der beeindruckenden Geschichte der Grubenbahnen des Döhlener Beckens geschlossen worden.







Originalfoto des Huntes "bei der Arbeit"



 
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